Mit dem Arbeitsgestell geht es Schlag auf Schlag. Nachdem der Unterboden komplett vom alten UBS befreit ist und alle Vorarbeiten getan sind, ging es mit dem ersten Anstrich los. Verwendet hab ich Brantho Korrux 3in1. Im ersten Schritt wurde der Unterboden nun lackiert, anschließend werden Nähte usw. mit Karosserie-Dichtmasse bearbeitet und dann gibt es nochmal 2 Anstriche Brantho Korrux 3in1. Dann sollte aber auch so schnell nichts mehr gammeln. Zu guter Letzt wird der FiSa dann wieder zusammengebaut und los geht es in die Saison 2011! Einige weitere Bilder vom Unterboden finden sich hier.
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Nachdem ich angefangen habe, den Unterboden zu sanieren kam ja zwischenzeitlich ein kleiner Dämpfer. Der Schmodder am Unterboden aus Bitumen-Unterbodenschutz, Dichtmasse und Rostschutz aus knapp 40 Jahren Autogeschichte war dann doch hartnäckiger als ich dachte und wesentlich schwieriger abzutragen als ich gehofft hatte. Aber einmal angefangen, gibt es kein zurück mehr und mittlerweile ist das schlimmste geschafft.
In erster Linie ist das neue Arbeitsgestell eine unglaubliche Erleichterung bei der Arbeit am Unterboden. Einfach das komplette Fahrzeug um 90 Grad gedreht und es kann bequem im Stehen oder auch auf einem Hocker sitzend der alte Kram abgetragen werden. Auch der Wechsel vom Bohrmaschinen-Ausatz zu Aufsätzen für die Flex war eine gute Entscheidung. Jetzt wird der alte Unterboden bald runter sein und der Chassis-Lack Brantho-Korrux 3in1 Lichtgrau kann aufgetragen werden.
Die Pläne waren groß für den Winter. Aber was davon ist umgesetzt worden? (Noch) nicht wirklich viel. Warum? Nun ja, es kam einiges anders als gedacht. Z. B. hab ich mir ein anderes Schweißgerät zugelegt, welches im MIG/MAG-Verfahren arbeitet. Damit musste ich natürlich auch schweißen. Ein sehr schönes Projekt welches mit dem neuen Gerät entstanden ist, ist das achteckige Arbeitsgestell um den Fiat um die eigene Achse zu drehen und bequem durch die Halle rollen zu können. Auch war bzw. ist die Sanierung des Unterbodens wesentlich mehr Arbeit als ich dachte.
Zum einen war bzw. ist es wirklich mühsam, unter dem aufgebockten Auto liegend die alte Teerpappe abzuflexen – was einer der Gründe für den Bau des Achtecks war. Und als ob das nicht genug wäre, haben wir beim erneuern der Querlenker-Stützbleche schöne Löcher im Radkasten entdeckt.
Und es war auch zwischenzeitlich mal richtig kalt. Außerdem ich hab mir einen Kombi gekauft. Und, und, und. Lange Rede, kurzer Sinn: Viele der Vorhaben für die Winterpause sind in Arbeit, verzögern sich aber durch andere Arbeiten etwas. Dafür haben wir wieder reichlich Material für die WG-Seite, müssen die Dinge nur noch etwas aufarbeiten. Es werden in Kürze nach und nach einige neue Geschichten online gehen.
Da die Arbeit am Unterboden wirklich mühsam war, wenn der Wagen auf Böcken steht und man mit der Flex drunter liegt mußte eine Arbeitserleichterung her. Um den Fiat von allen Seiten (speziell von unten) besser bearbeiten zu können, habe ich eine achteckiges Arbeitsgestell gebaut. Das Gestell ist ist auf Rollen montiert und bietet die Möglichkeit, den Wagen in acht Stufen um 360 Grad zu drehen. Befestigt wird das ganze vorne an der Blattfederaufnahme und hinten an den Löchern der Hecktraversenaufnahme.
Das Gestell ist inspiriert von einem Achteck aus Rundrohren eines Users aus dem Fiat 500-Forum, der Dank für das Grundkonzept gilt dementsprechend Edgar. Ich habe das Teil aber nicht aus Rundrohr, sondern aus Vierkantrohren (40 x 40 x 2 mm) geschweißt, was im übrigen eine schöne Übungsarbeit für das neue Schweißgerät war. Nachdem der Plan geboren war, das Teil zu bauen, fand ich auch schnell ein Forums-Kollege, der mir die CAD-Zeichnungen für das Gestell angefertigt hat. Danke hierfür an Dette Ecker von der Scuderia Wallachei.
In Kürze wird das Gestell komplett vermessen und anschließend eine CAD-Zeichnung davon erstellt. Diese wird mitsamt einer bebilderten Dokumentation hier in unserer Rubrik Werkbank veröffentlicht. Ein paar Bilder gibt es hier schonmal vorab zu sehen.
Da ich ja mit dem Unterboden gerade nicht weiter komme, weil ich auf das Packet vom Korrosionsschutz-Depot mit der chemischen Keule für den Unterboden warte, hab ich mich mal dem 126er Getriebe gewidmet. Grundsätzlich sah das ja schon ganz gut aus aber es geht immer noch ein bißchen schöner.
Erstmal Kaltreiniger besorgt und dann bin ich dem Teil mit verschiedenen Kupfer-Drahtbürsten zu Leibe gerückt. Ich finde das Ergebnis kann sich sehen lassen. Jetzt ist das Getriebe bereit für die 500er-Antriebswellen und wird dann einbaufertig sein. Neu abdichten werden wir das ganze auch noch.
Die 500er WG hat sich vergrößert! Erstmal nur räumlich aber wer weiß, vielleicht kommt ja bald ein neues Auto dazu. Aber erstmal zur neuen Halle: Ein freistehendes Hinterhaus in Düsseldorf-Lohausen mit 4 Meter Deckenhöhe und Tageslichtkuppeln im Dach. Gelegen in einem sensationell schönen Hinterhof und immer noch recht zentral in Düsseldorf. Und als ob das nicht genug wäre, war das ganze auch noch ohne Makler!
Jetzt haben wir reichlich Platz um an den Autos zu Basteln und auch mal was liegen zu lassen. Vorher musste aus Platzgründen immer gleich alles wieder weg geräumt werden. Und auch für neue Werkzeuge ist jetzt Luft. Und da konnte der Stifft nicht anders und musste erstmal aufrüsten: Standbohrmaschine, Bandschleifer, Bandsäge und ein WIG-Schweißgerät haben schon den Weg in die neue Halle gefunden. Einige Bilder zur Halle finden sich hier. Jetzt kann der Winter kommen und es wird einige neue Artikel geben!
Wie bereits berichtet, habe ich dem FiSa kürzlich einen K&N Sportluftfilterkasten gegönnt und bin sehr angetan von dem Upgrade. Der Motor hat spürbar (noch) mehr Durchzug und klingt noch einen Tick kerniger. Von der Optik ganz zu schweigen! Allerdings liess sich kein K6N aus dem Regal nehmen und montieren da es für den Vergaser Weber DMTC 32/34 keinen passenden Sportluftfilterkasten von K&N gibt. Da ich aber eh noch ein Paar K&N rumliegen hatte, die eigentlich zu einer Weber DCOE Mehrvergaseranlage gehören, hab ich kurzerhand aus zwei Sportluftfilterkästen einen gemacht.
Aus einem Oberteil musste der ovale Ausschnitt des Vergasers ausgeschnitten werden, zwei Schrauben durch Unter- und Oberteil und fertig war der K&N für den Weber DMTC 32/34. Momentan noch mit dem 45 mm-Einsatz aber vermutlich werde ich im Winter mal einen Einsatz mit 83 mm Höhe verbauen. Empfehlenswert ist der Luftfilter aber auch schon in der kleinen Version. Dazu kommt dann im Winter noch ein Öl-Catch-Tank für die Überdruckschläuche des Motors. Wenn das Teil dann verbaut ist, werde ich darüber berichten.
Nun fahr ich den Wagen seit der Restauration und den diversen Umbauten schon ein paar Wochen und es wird Zeit für ein kurzes Fazit. Kurz gesagt: Der Umbau auf den Visa-Motor hat sich (für mich) wirklich gelohnt. Zwar war der Weg zum Ziel durchaus anstrengend und aufwändig – hin und wieder auch frustrierend – aber all das war in dem Moment der Zulassung fast vergessen und mit Montage der Nummernschilder endgültig verdrängt. Das Setup macht im Gesamtgefüge wirklich richtig Spaß, sowohl im Stadtverkehr als auch auf der Landtstrasse bzw. auf der Autobahn.
Es hat länger gedauert als ich dachte aber jetzt ist es vollbracht. Das Auto ist wieder zugelassen und (vorläufig) fertig. Nachdem ich ja einige Hürden zu nehmen hatte, war es dann letzte Woche soweit zur Zulassungsstelle zu gehen und den FiSa anzumelden. Und ich muss sagen, die Mühen haben sich gelohnt. Der Wagen läuft super – sowohl im Stadtverkehr als auch auf Autobahn/Landstrasse. Und obwohl ich zwischendurch immer mal wieder an einem Punkt der Frustration war, würde ich den Umbau wieder machen. Es lohnt sich wirklich wie ich finde.
Am vergangenen Wochenende stand dann auch ein kleiner Ausflug an den Niederrhein an und bei dem schönen Wetter mussten ein paar Fotos gemacht werden. Die entsprechende Galerie findet sich hier. Aber die Frage aller Fragen lautet: Was nun? Nur waschen und polieren ist auch nicht das wahre. Deshalb wird im kommenden Herbst/Winter das Fahrwerk und der Unterboden überarbeitet. Ich werde an dieser Stelle berichten und auch wieder dokumentieren. Jetzt wird erstmal gefahren und wir haben uns vorgenommen einige Galerien von Ausflügen zu erstellen und weiter an der Rubrik “Die Werkbank” zu arbeiten. Außerdem ist ein recht ausführlicher Artikel über den kompletten Visa-Umbau und dessen Tücken in Arbeit. Es bleibt also interessant!
Es ist mal wieder Zeit für ein Update. Mittlerweile ist das Auto fast fertig und der Motor läuft super. Getriebe und Motor sind immer noch dicht und die Elektrik sowie die Flexrohre der Heizung sind final verlegt und befestigt (die Galerie zum Motor ist aktualisiert). Heute haben wir dann abschließend die Schläuche des Ölkühlers befestigt und auch gleich der Benzinleitung am Unterboden zwei zusätzliche Befestigungen gegönnt.
Weitere Fertigstellungen von Heute:
– Alle Scheiben wurden eingebaut (Vorne/Hinten inkl. des Chromkeders)
– Rücklauf Öl-Leitung angeschlossen
– Benzinleitung im Motorraum final verlegt
– Verdeck final montiert
Nachdem das kürzlich eingebaute Getriebe wieder raus musste weil eine der (neuen) Achsmanschetten undicht war, ist es jetzt doch vollbracht. Das Getriebe ist dicht und drin. Anschließend musste gleich mal der Motor rein, um zum ersten mal “eigenständig” montiert zu sein, d. h. der Motor hing an Getriebe und Motorhalterung. Es waren noch kleinere Anpassungen an der Hecktraverse nötig, da diese zum Teil sehr nah am Lüfterflügel hing.
Ich bin auf jeden Fall erstmal begeistert. Da bewegt sich kaum was und der Motor macht in seiner Halterung einen sehr soliden Eindruck! Jetzt noch einmal raus mit dem Teil, ein paar Kleinigkeiten im Motorraum verfeinern (speziell Kabel und die Montage der Zündspule) und dann soll er am kommenden Wochenende probelaufen. Vorher werden noch die Leitungen des Ölkühlers auf die passende Länge gebracht und verpresst. Ich bin sehr gespannt und werde darüber berichten. Die Galerie zum Motor hab ich mit einigen neuen Bildern aktualisiert.
Es ist mal wieder Zeit für ein Update. Die Rückbank sowie die Seitenverkleidungen hinten sind drin. Außerdem hab ich mich jetzt gegen den roten Teppich entschieden und die Gummimatten wieder verlegt. Gefällt mir besser, der rote Teppich war schon arg anders vom Farbton her. Leider ist das Getribe noch nicht final drin. Nachdem die falsch gelieferten Antriebswellen nun getauscht sind, sind die Gummis der Getriebeaufhängung hinüber. Morgen kommen neue, dann geht es in der Sache auch wieder voran. Die Farbkombination Grau aussen / Rot innen gefällt mir immer besser. In der Galerie zum Zusammenbau finden sich einige neue Bilder.
Noch bin ich mit dem Umbau des Fiat 500 auf Visa-Motor nicht fertig aber es ist mal wieder Zeit für ein Fazit bzw. einen Artikel mit Hinweisen auf Dinge die bei einem solchen Vorhaben beachtet werden sollten. Ich denke das schlimmste hab ich hinter mir (das denke ich übrigens fast jede Woche seit ca. 2 Monaten) und deshalb findet sich nach Klick auf den “Fortfahren”-Link die aktuelle Top Ten der Visa-Umbau-Stolpersteine bzw. der Must-Have’s bei einem solchen Projekt. Weiterlesen ‘FiSa650: Visa-Umbau – Was gilt es zu beachten’ …
Nachdem ich ja bereits beim Umbau der Hecktraverse auf die Lüftungsschlitze gefühlte 3000 Trennscheiben mit dem Dremel verballert habe, war heute eine erneute Überarbeitung der Hecktraverse fällig. Nachdem ich vor ein paar Tagen den Motorhalter fertig montiert hatte, hab ich feststellen müssen das die Hecktraverse nicht mehr paßt. Das Problem waren die Stege die seitlich einen Abschluß zur Karosserie bilden. Diese kamen sich mit dem Motorhalter in die Quere.
Da die Löcher für den Motorhalter aber bereits gebohrt waren und die Hecktraverse keine tragende/stützende Funktion mehr hat habe ich beschlossen die Stege abzutrennen. Also ab in den Baumarkt und erneut 1000 Trennscheiben gekauft. Hierbei hab ich festgestellt das die Trennscheiben von Proxxon qualitativ besser sind als die von Dremel aber das nur am Rande. Jetzt paßt die Hecktraverse und es gibt ein paar Bilder zum Thema.
Endlich ist es soweit: Der Motor ist soweit erstmal zusammen gebaut so das ich die Anpassungen im Motorraum machen kann. Speziell auf der Fahrerseite muss noch etwas Blech abgenommen werden. Aber was hab ich gemacht bzw. was ist passiert das es soweit ist? Über die geänderten Motorbleche hab ich ja bereits berichtet, diese habe ich heute verbaut und die alten Papp-”Bleche” raus geschmissen. Ausserdem ist die Adapterplatte für die Getriebe-Montage und die modifizierte Schwungscheibe gekommen. Die Adapterplatte musste hier und da noch etwas angepasst (abgeschliffen) werden aber jetzt passt die super. Die Galerie zum Motor hab ich entsprechend aktualisiert und einige Bilder eingestellt.
Allerdings gab es heute auch einen Dämpfer. Nachdem Stefan mein Getriebe überholt hat, wollte ich das heute einbauen. Leider hat der Händler die falschen Antribswellen geliefert (vom 126er), was leider erst jetzt beim Einbauversuch aufgefallen ist. Jetzt heisst es erneut: Getribeöl ablassen, auseinander nehmen und Antriebswellen wechseln.
Dafür hab ich heute den besten Schrauben-Handel der Welt gefunden – Schrauben Lamp in Düsseldorf. Die haben alles, sind super nett und die Verkaufseinheiten gehen ab 1 Stück los. Sensationell!
Update: Heute hab ich das Blech im Motorraum abgenommen und nun passt der Motor komplett rein. Da mussten auch gleich mal Heizungsschläuche, Luftfilter und Y-Stück mitsamt Lüfter rein und für das “Shooting” die Hecktraverse dran. Die Galerie zum Motor wurde auch mit einigen zus. Bildern aktualisiert.