Der FiSa650

IMGP2514 Im Sommer 2008 bin ich durch Zufall an den Fiat 500 geraten. Ein Kunde von mir wollte sich von dem Wagen trennen und ich war bereit ihn mir mal anzuschauen. Kaum hatte ich ihn gesehen war auch schon klar das ich ihn nehme. Das Auto stand 1998 bis 2008 im Showroom einer KFZ-Werkstatt am Niederrhein und wurde in der Zeit nicht bewegt. Die Basis des Wagens war recht gut, kaum geschweißt. Von den Komponenten her war er zeimlich verbastelt und nicht wirklich in authentischem Zustand.

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Aber man braucht ja ein Hobby und los ging es. Erstmal den Innenraum auf Vordermann gebracht mit einer ockerfarbenen Innenausstattung und anschließend Dinge wie Fahrwerk erneuert und den Fiat-Twin optimiert. Ende 2009 ergab sich die Gelegenheit, einen überholten Visa-Motor zu kaufen und ich hab zugeschlagen. Das Motorkonzept Boxer hat es  mir angetan und nun fahr ich einen frankofilen Italiener.

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Die Idee hinter dem FiatVisa650 ist ein klassischer Fiat 500 Bj. 1972, allerdings mit dem 2-Zylinder Boxermotor aus dem Citroen Visa. Die Vorteile liegen klar auf der Hand wenn man sich die Daten des Visa-Motors genauer anschaut:

  • Die Zylinder sind aus Aluminium und mit Nicasil (Nickel-Cadmium-Silizium) beschichtet und damit leichter und langlebiger als die üblichen Bauteile aus Stahl
  • Die Kurbewelle ist dreifach gelagert
  • wesentlich ruhigerer Lauf gegenüber dem Fiat-Motor

ungetunte 34-36 PS, zum Vergleich der Fiat mit 17 (500ccm) bzw. 24 PS (650 ccm)

Folgende Dinge werden im Zuge dieser Umbaumaßnahme umgesetzt:

Lackierung in Signalgrau
(Fast) alle Teile wie Züge, Kabelbaum, Scheinwerfer, Sitze, Türteile, etc. wurden überarbeitet bzw. gegen Neuteile ausgetauscht
Inneneinrichtung in Rot
Umbau auf Visa-Motor

Momentan ist der Zusammenbau nach der Lackierung angesagt.

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